AccessibleEU Austria - Inclusive Museums 2030
Eine Veranstaltung der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs in Kooperation mit dem MuseumsQuartier Wien.
Montag, 14. September 2026, 10:00 Uhr Veranstaltungen & Freizeit, Events, Kurse & Lernen
Dauer: 6 Stunden 30 MinutenOrt: MuseumsQuartier, Arena21+Ovalhalle
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Die Teilnahme ist sowohl vor Ort als auch online möglich (hybride Veranstaltung).
Inclusive Museums 2030 – Accessible Culture for a Diverse Society
Eine Veranstaltung der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs in Kooperation mit dem MuseumsQuartier Wien. Alle Personen angefragt.
Programm
10:00 – 10:30 Uhr | Opening & Keynote
- Bettina Leidl, MQ Wien:Begrüßung; soziale Nachhaltigkeit und Inklusion im MQ als Beitrag zur Agenda 2030
- Vertretung der Kulturpolitik: angefragt
- Klaus Höckner, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen: AccessibleEU – Österreichs Beitrag und die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit und Inklusion
10:30 – 11:30 Uhr | Impuls-Session 1: Museen im Wandel
Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Barrierefreiheit und Inklusion. Status quo im Kulturbereich, Chancen und Herausforderungen für Museen, Netzwerke und Initiativen zur Verbreitung von Wissen.
- Elke Kellner, ICOM Österreich: Die neue Museumsdefinition von ICOM und deren Bedeutung im Kontext von Barrierefreiheit und Inklusion
- Doris Rothauer, MuseumsGuide inklusiv: Innovative Vermittlungsangebote – der Stand von Barrierefreiheit und Inklusion in Österreichs Museen
- Jennie Schellenbacher, ARGE inklusives Museum: Wie sich Herausforderungen meistern und Chancen nutzen lassen
- Connie Vanderakis, Essi Foundation: Die Zero Project Inclusive Arts Initiative und internationale Best-Practice-Beispiele
11:30 – 12:30 Uhr | Impuls-Session 2: Vermittlung für alle Sinne
Innovative Vermittlungsformate für alle Sinne und Bedürfnisse – Inklusion, Diversität und Partizipation.Best-Practice-Beispiele heimischer Museen und Kulturinstitutionen
- Theresa Rauter, Tanzquartier Wien: Wie Tanz und inklusive Kunstvermittlung zusammengehen
- Michaela Höß, Belvedere: Diversität und Inklusion als gelebte Praxis und als Reflexion der eigenen Geschichte und Sammlung
- Christian Pomberer, Universalmuseum Joanneum Graz: Inklusion als Querschnittsmaterie über alle Abteilungen, Standorte und Bedürfnisse
- Birgit Landmann/Vansch Tautter, Haus der Geschichte Österreich: Disability History – ein partizipativer Zugang zur Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte(n) von Menschen mit Behinderungen in Österreich
12:30 – 13:15 Uhr | Networking Lunch & Museum of the Future Lab
Demo Zone und Informationsstände, u. a. Beispiel mit:
Hilfsgemeinschaft – Sensibilisierungs-Trainings
Die Trainings helfen, sich in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderungen hineinzuversetzen – etwa sich selbst einmal mit dem Rollstuhl oder mit dem Taststock fortzubewegen.
VRVis Zentrum für Virtual Reality & Visualisierung
Entwicklung taktiler und multimedialer Vermittlungstools für die inklusive Kunstvermittlung; Kooperationen u. a. mit KHM, Dom Museum und Belvedere.
Hearonymus App
Österreichischer Marktführer für inklusive Audio-Guides.
Capito – Leichte Sprache
Smartphone-Guide, der mittels QR-Code Texte in die unterschiedlichen Stufen und Formen Leichter Sprache übersetzt.
13:15 – 14:30 Uhr | Panel: Museum & Wellbeeing
Neurodiverse und demenzsensible Angebote.Erfahrungsaustausch zu demenzsensiblen und autismusfreundlichen Formaten, Museum & Wellbeing sowie „Museumsbesuch auf Rezept“.
Mit: KHM, Dom Museum, Albertina, Vorarlberg Museum, Künstlerhaus & Volkshilfe Wien
Moderation: Doris Rothauer
14:30 – 15:45 Uhr | Zwei parallele Panels
Panel A — „Alle Sinne an: Vom Audioguide zur Ausstellung“
- Veronika Egger: Informationsdesignerin und Access Consultant, Mitbegründerin der Initiative „design for all“
- Doris Prenn: Ausstellungsgestalterin mit Schwerpunkt inklusives Design und Design für Alle
- Lived-Experience-Stimme: blinde:r Audiodeskriptions-Nutzer:in als gleichberechtigte:r Panelist:in
Live & Demo
- Taktile Reproduktion (VRVis): Ein taktiles Objekt wird auf der Bühne präsentiert und durch das Publikum gereicht, während es beschrieben wird.
- Audioguide-Vergleich (Hearonymus): Zwei Versionen desselben Ausstellungsraums – Standard und inklusiv – im direkten Vergleich.
Workshop 3: Inclusive Exhibition Design
- Veronika Egger (Informationsdesignerin und Access Consultant, und Mitbegründerin der Initiative „design for all“)
- Doris Prenn (Ausstellungsgestalterin mit Schwerpunkt auf inklusives Design und Design für Alle)
Panel B — „Pflicht oder Vorsprung: Das Museum nach dem BaFG“
- Jennie Schellenbacher, ARGE inklusives Museum: Moderation
- Klaus Höckner, Hilfsgemeinschaft / AccessibleEU: EAA / BaFG
- Kulturinstitution mit konkretem BaFG-Umsetzungsfall: angefragt
Live & Demo
- Live-EAA-Stresstest: Eine anonymisierte Museums-Website bzw. Ticketing-Strecke wird live per Screenreader und ausschließlich per Tastatur geprüft.
- Live-Co-Creation der 10 Leitlinien: Das Publikum priorisiert digital mit (Mentimeter / digitale Wall); das Ergebnis bildet den Auftakt für die Closing Notes.
16:00 – 16:30 Uhr | Closing Notes
- 10 Leitlinien für das inklusive Museum der Zukunft — Zusammenfassung aus Panel B (ARGE inklusives Museum)
- Launch der „AccessibleEU Working Group – Inclusive Museums Austria“ — Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs
Programmstand: 1. Juni 2026. Änderungen vorbehalten.



