Sehbehinderte Menschen auf der Flucht
So hilft Ihre Spende
Wir unterstützen sehbehinderte Flüchtlinge aus der Ukraine mit Beratung, Hilfsmittel und Notunterkünften
Schockierende Nachrichten begleiten uns in den letzten Tagen. Nach mehr als 30 Jahren ist wieder Krieg in Europa.
Mehr als 500.000 Menschen sind bereits aus der Ukraine geflohen. Bis zu vier Millionen Flüchtlinge werden noch erwartet. Unter ihnen befinden sich auch Menschen mit (Seh)behinderungen, deren besondere Situation und Bedürfnisse oft vergessen werden.
Hier setzt unsere Hilfe an:
- Beratung für geflüchtete Menschen mit einer Sehbehinderung zu Sozialrecht und das Leben mit einer Behinderung in Österreich
- Organisation dringend benötigter Hilfsmittel wie weißer Stock, Brille, Lupen, Lesegeräte, uvm.
- Kontingent an Betten in unserem barrierefreien Haus Waldpension für Menschen mit Behinderungen
- Unterstützung rund um das Thema Barrierefreiheit für freiwillig Helfende, Angehörige und NGOs
Wir helfen schnell und unbürokratisch mit unserem Notfallfonds.
19. April 2022
Aktuell beraten wir einen der Ankömmlinge in unserer Beratungsabteilung, welcher selbst in Kiew in einem Verein für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen aktiv war.
15. April 2022
Eine Gruppe hat die Waldpension heute verlassen, um in der Steiermark einen Neuanfang zu wagen.
07. April 2022
Wir konnten dank der Unterstützung einer Spenderin Aquarellfarben und Mal-Utensilien für das ukrainische Paar, beide Künstler:innen, organisieren. So können sie sich gemeinsam mit ihrem Sohn ein bisschen Zeit vertreiben und das Geschehene verarbeiten. Gerade für ihren autistischen Sohn, welcher durch den Lärm der Bomben in der Ukraine sowie dem Lärm weinender Kinder auf der Flucht nach Österreich einer besonders starken Belastung ausgesetzt war, bedeutet das endlich zur Ruhe zu kommen.
Updates - Was passiert mit Ihrer Spende
26. März 2022
ORF-Videoprojekt: BEING BLIND IN WAR
Gemeinsam mit ORF-CONNECT möchten wir die Lebensrealität blinder und sehbeeinträchtigter Menschen in einem Kriegsgebiet sichtbar machen. Im folgenden Interview gibt Tanya Kostina Einblicke in die Evakuierung von sehbehinderten und blinden Menschen in Charkiw.
