Interview mit unserem Praktikanten Ariel

Mittwoch, 25. April 2018 - 14:21

Ein Blogbeitrag von: Alexandra Schätz

Ariel ist 17 Jahre alt und macht eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Im Zuge seiner Lehre hat er bereits fünf Pflichtpraktika absolviert, die in ihren Ausbildungspunkten und Bereichen kaum unterschiedlicher sein könnten. Ariel sammelte bereits erste Eindrücke in der Gastronomie und in der Volkhochschule sowie im technischen Bereich. Sein sechstes und letztes Pflichtpraktikum absolviert er noch bis Anfang Juni in der Hilfsgemeinschaft. Seit Ende Januar unterstützt Ariel bereits unsere Arbeit. Für uns hat er die letzten Monate Revue passieren lassen und erzählt uns von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

Ariel, welchen Berufswunsch hast du?

Ich würde gerne im Büro arbeiten. Gut vorstellen könnte ich mir eine Anstellung als Buchhalter. Es sollte auf jeden Fall eine Tätigkeit im sozialen Bereich sein.

Wofür interessierst du dich?

Ich schwimme sehr gerne in der alten Donau und gehe gerne Fahrradfahren. Aber auch politische Themen interessieren mich.

Was hat dich hier in der Hilfsgemeinschaft am meisten interessiert, was war besonders informativ für dich?

Ein Grund warum ich mich für ein Praktikum bei euch entschieden habe war, weil ich wissen wollte wie blinde und sehbeeinträchtigte Menschen leben und wie sie mit ihrer Beeinträchtigung zurechtkommen. Außerdem hat es mich interessiert, wie die Hilfsgemeinschaft helfen kann und wo sie unterstützt.

Hattest du vorher schon Kontakt zu blinden und sehbehinderten Menschen?

Ja, ich kenne ein Mitglied der Hilfsgemeinschaft. Ich hatte also schon vor meinem Praktikum Kontakt mit der Thematik.

Hat sich jetzt durch deine Erfahrungen bei uns etwas verändert? Was hat dir besonders gut gefallen?

Das Praktikum war ein neues Erlebnis für mich. Ich weiß jetzt, auf welche Barrieren und Probleme blinde und sehbeeinträchtigte Menschen treffen und wie selbstverständlich wir Sehenden „kleine“ Probleme bewältigen können. Besonders viel Freude hat mir die Arbeit in der Beratung gemacht. Zum einen, weil die Mitarbeiterinnen hier besonders herzlich und nett sind. Zum anderen, weil ich hier direkten Kontakt mit den Mitgliedern hatte.