Würdiges Grabmal

Helfen & Spenden

Das dankbare Gedenken an Jakob Wald, der die Hilfsgemeinschaft 1935 gegründet hat, möchten wir auch durch die Pflege einer würdigen Grabstätte ausdrücken.

Erhaltung und Pflege der Grabstätte unseres Gründers Jakob Wald

Das dankbare Gedenken an Jakob Wald, der die Hilfsgemeinschaft 1935 gegründet hat, möchten wir auch durch die Pflege einer würdigen Grabstätte ausdrücken. Sein Grab auf dem Urnenfriedhof der Feuerhalle Simmering wäre abgetragen worden. Wir wollen die Grabstelle sanieren lassen und künftig pflegen.

Gründung

Am 20. August 1935 wurde die „Hilfsgemeinschaft der später Erblindeten“ von Jakob Wald gegründet. Er war selbst blind und wollte seinen blinden Mitmenschen Zugang zu Arbeit und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen. Vorrangig war in den damals schwierigen Zeiten der Weltwirtschaftskrise, Massenarbeitslosigkeit und politischen Wirren die Beseitigung der Armut durch Arbeitsbeschaffung. Denn viele mussten sich ihren Lebensunterhalt durch Betteln und Hausieren verdienen. Die Hilfsgemeinschaft leistete damals Soforthilfe durch gezielte Sammelaktionen. Während des Regimes der Nationalsozialisten kam es zu einer Zwangsauflösung der Hilfsgemeinschaft. Gemeinsam mit Robert Vogel hat Jakob Wald gleich nach Kriegsende mit dem Wiederaufbau der Hilfsgemeinschaft begonnen. Am 10. April 1948 wurde der Beschluss über die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Hilfsgemeinschaft gefasst, Jakob Wald wurde Obmann und Robert Vogel sein Stellvertreter.
Wenn Sie ein würdiges Grabmal für Jakob Wald unterstützen möchten, sind wir dankbar für Ihre Spende unter dem Kennwort „Grabstätte Jakob Wald“ auf das Spendenkonto der Hilfsgemeinschaft.

Allerheiligen

Für das Team der Testamentsabteilung ist es mittlerweile zu einer liebgewordenen Tradition geworden: Jedes Jahr um Allerheiligen besuchen wir die Gräber unserer verstorbenen Testamentsspenderinnen und -spender. Denn ein würdevolles und gepflegtes Grab ist die letzte Ehre, die man einem Menschen erweisen kann.

Wir reinigen die Grabsteine, entzünden Kerzen und schmücken die Gräber mit Blumen. Dabei gedenken wir unserer Testamentsspenderinnen und -spender. Viele davon durften wir selbst persönlich kennenlernen und so erzählen wir einander berührende Geschichten, die wir mit dem jeweiligen Menschen erlebt haben:
Frau N. liebte das Parfüm „Paloma Picasso“. Sie schwärmte von seinem langanhaltenden, berauschenden Geruch. Während eines Aufenthalts in der Waldpension besuchten wir sie und sie erzählte uns voller Enttäuschung, dass ihr geliebtes Parfum nicht mehr so intensiv rieche und der Duft nicht mehr lange anhalte. Es gab dafür keine Erklärung, aber Frau N. meinte, dass es wohl mit der frischen Luft in Hochegg zusammenhängen würde und dadurch die spezielle Note verloren ginge.

Oder Frau Sch., die bei ihrer Beerdigung den Tango von Ramona gespielt haben wollte. Sie hatte uns verraten, dass ihr bei diesem Lied ihre große Liebe um ein Uhr nachts das Tangotanzen beigebracht hatte.

Aber nicht alle Testamentsspenderinnen und –spender haben wir kennengelernt. Wir bedauern sehr, dass wir uns bei Frau P., deren Großmutter bereits für die Hilfsgemeinschaft spendete, und die uns in ihrem Testament überaus großzügig bedacht hat, nicht persönlich für ihre Großherzigkeit gegenüber blinden und sehbehinderten Menschen bedanken konnten.
In großer Dankbarkeit gedenken wir unseren Testamentsspenderinnen und –spendern des vergangenen Jahres: Wilma Bacher, Irene Berger, Erika Feichtinger, Gertrud Geissberger-Kraus, Franziska Grasel, Lygia Kapralek, Julius Kirkovics, Henriette Knechtl, Herta Lotter, Anna Mace, Hans und Eli Nowotny, Josefine Prammer, Christine Stepan, Maria Anna Sticher, Maria Skofza.

Ohne diese Gönner wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Alle Teammitglieder

Alexandra Kleinheinz

Testamente und Verlassenschaften

kleinheinz@hilfsgemeinschaft.at
Telefon:01 330 35 45 30

Mag.a Waltraud Portner-Frisch

Testamente und Verlassenschaften

portner-frisch@hilfsgemeinschaft.at
Telefon:01 330 35 45 39