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Arbeitswelt: Chancen und Herausforderungen für Menschen mit Behinderungen

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt innerhalb kürzester Zeit mit neuen Rahmenbedingungen konfrontiert und den Arbeitsmarkt auf den Kopf gestellt.

Manche Berufsbilder verlieren gerade komplett an Bedeutung, andererseits werden dringend Fachkräfte aller Art benötigt, um das Wachstum wieder anzukurbeln. Vor allem auch im IT- und Telekommunikationsbereich. Unter diesem Aspekt luden die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, die Essl Foundation, Videbis und Specialisterne im Juni zu einem fundierten Austausch ein. Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit, eröffnete den Nachmittag mit seiner Rede. Danach widmeten sich Vertreterinnen und Vertreter von AfB, Fabersoft, Microsoft, Takeda, Videbis und der Hilfsgemeinschaft der Frage: Wie können rasch, effektiv und nachhaltig neue Kompetenzen aufgebaut werden? Und wie können dabei inklusive Beschäftigungskonzepte inspirieren?

Positive Beispiele

Einblicke in die Praxis und konkrete Beispiele für gelungene Inklusion am Arbeitsmarkt machten Mut. Klaus Höckner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, und Werner Rosenberger, Projektleiter WACA, sprachen einmal mehr über die Notwendigkeit von umfassender Barrierefreiheit. Höckner betonte, dass eine große Gruppe von Menschen von Barrierefreiheit profitiert: „15 % der Menschen haben eine Behinderung. Wir alle werden eines Tages eine Behinderung haben, ganz einfach, weil Sehen, Hören und Mobilität im Alter eingeschränkt sein werden.“

Bundesminister Martin Kocher zeigte sich von den vielen interessanten Beiträgen angetan und betonte, wie wichtig solche Veranstaltungen seien, um die vielen positiven Beispiele zu entdecken.