Steckbrief Hubert Wagner

Persönlichkeiten, Mitarbeiter

In regelmäßigen Abständen gewähren wir Einblicke in unsere Arbeit. Im Juni dürfen wir unseren Ampelexperten und langjährigen Mitarbeiter Hubert Wagner vorstellen.

Kurzportrait

Name: Hubert Wagner

Abteilung/Position: Projekte - Koordinierung der Ampelpaten

Kurze Beschreibung zur Person: 

Nach dem HASCH-Abschluss 1975 von 1975 – 1985 Mitarbeiter einer Steuerberatungskanzlei in Wien. Nach Absolvierung meines HAK-Matura-Abendlehrganges von 1985 – 2021 Mitarbeiter der Hilfsgemeinschaft. Von 1985 – 2014 Mitarbeiter in der Beratungsabteilung der Hilfsgemeinschaft, danach Mitarbeit in der Projektabteilung, Bereich: Barrierefreie Gestaltung im öffentlichen Raum. Ausbildung zum Sehbehinderten -und Blindenberaters im Rahmen eines SEBUS-Lehrgangs (2004- 2005).

Seit 07/2021 im „Unruhestand“. Im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung betreue ich das Projekt Ampelpaten der Hilfsgemeinschaft“ und leite als „Freiwilliger“ die Bezirksgruppen Baden, Tulln und Neusiedl.

Seit wann in der HG tätig: 1985

10 Fragen an Hubert Wagner

Ein guter Tag in der Arbeit beginnt…

Im Bewusstsein, das ich noch bei guter Gesundheit und mit viel Optimismus den Tag sinnvoll gestalte.

Inklusion heißt für mich…

die gegenseitige Wertschätzung im Denken und Handeln gegenüber dem anderen – ohne Vorbehalte gegenüber seiner physischen und psychischen Einschränkungen. Damit verbunden die uneingeschränkte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Barrieren, die ich in meinem Leben schon überwunden bzw. beseitigt habe...

Im früheren Berufsleben galt es für mich – zuerst „Barrieren im Kopf von Entscheidungsträgern“ „zu beseitigen – um danach sinnvolle Lösungen für bestehende Problemstellungen gemeinsam mit kommunalen Einrichtungen, Verkehrssystembetreibern und politisch Verantwortlichen zu erarbeiten. Gemeinsam mit anderen engagierten, erblindeten und sehbeeinträchtigten Menschen in Österreich konnten wir damit in den letzten 25 Jahren viele Barrieren abbauen bzw. beseitigen.

Mein Motto:

„Mann sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“ aus „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupery.

„In dem Maße, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern. (Christian Morgenstern)

Was ich als Mitarbeiter vom Koordinator der Ampelpaten erwarten würde...

Viel Einsatz, nicht nur die Ampelpaten koordinieren – sondern auch selbst teilweise die Arbeit der Ampelpaten verrichten, kompetente und fachlich gut fundierte Einschulungen, Flexibilität, Wertschätzung der Freiwilligenarbeit in diesem Bereich,

Was motiviert mich?

die Gewissheit, dass durch die vielen Stunden der geleisteten Freiwilligenarbeit im Bereich der Ampelpatenschaft ein wesentlicher Beitrag zur Sicherheit erblindeter und hochgradig sehbeeinträchtigter Menschen im Straßenverkehr geleistet werden kann. Gleichzeitig auch in meinem „Unruhestand“ Sinnvolles für die beiden Personengruppen zu tun.

Ein Wort, das typisch für deine Abteilung ist:

Ausdauer

Das Schönste an meinem Job ist…

Die Fortschritte des Projektes „Ampelpaten der Hilfsgemeinschaft“ mitzuverfolgen. Viele Menschen im unterschiedlichen Alter, mit den verschiedensten Berufen kennenzulernen und sie für eine sinnvolle Freizeitgestaltung zu gewinnen.

Das sagen andere über mich:

  • hat ein „gespanntes Verhältnis zum Begriff „Ordnung halten“,  
  • kann sehr charmant sein – wenn er es darauf ankommen lässt.
  • trennt Privates streng vom Beruflichen
  • ist inzwischen auf dem Weg zur „Altersstarsinnigkeit“
  • ist ein „Rotweinliebhaber“
  • verbietet sich jedes schallende Gelächter seinerseits – schmunzelt anstatt dessen vor sich hin.
  • Hat einen Hang zur Gemütlichkeit

Wenige wissen über mich…

dass ich gerne Krimis von Agatha Christie und Georges Simenon in Originalfassung lese. (offensichtlich teile ich  hier eine Vorliebe für diese Art von Literatur mit einer anderen Mitarbeiterin der Hilfsgemeinschaft),

dass ich an den Wochenenden als „Heimwerker“ und „Gartengehilfe“ viel Unruhe stifte.

dass ich ein bodenständiger Mensch bin und regelmäßig meine „Herrenabende“ im vertrauten Freundeskreis genieße.