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Pilotkurs im Rahmen von VR4Mobility

Blog, Barrierefreiheit

Innovationen zur Verbesserung der Mobilität für Menschen mit Sehbehinderung

Vom 17. bis 20. November 2025 fand im Rahmen des Projekts VR4Mobility ein Pilotkurs bei der Hilfsgemeinschaft statt. Der Kurs richtete sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts sowie an weitere Mitglieder, die im Umgang mit Virtual-Reality-(VR-)Technologien geschult wurden. Ein zentrales Ziel war es, die Potenziale der VR-Technologie aufzuzeigen, um die Mobilität von Menschen mit Sehbehinderung zu verbessern.

Während des Kurses erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine praxisorientierte Einführung in die Nutzung von VR-Geräten. Dabei lernten sie nicht nur, wie VR-Brillen effektiv eingesetzt werden, sondern auch, wie mithilfe einer 360-Grad-Kamera Videoaufnahmen erstellt werden können. Diese Technik ermöglicht die Erstellung realitätsnaher und immersiver Umgebungen, die insbesondere für Menschen mit Sehbehinderungen von großem Nutzen sein können.

Die Anwendung von VR-Technologien bietet zahlreiche Vorteile: Sie erlaubt virtuelle Spaziergänge und Erkundungen, ohne dass eine physische Fortbewegung erforderlich ist. Dies ist vor allem für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder eingeschränktem Sehvermögen von großer Bedeutung. Durch 360-Grad-Videos können Nutzer:innen virtuelle Welten erleben, die ihnen sonst nicht oder nur eingeschränkt zugänglich wären.

Das Projekt VR4Mobility verfolgt das langfristige Ziel, Technologien wie Virtual Reality weiterzuentwickeln und nachhaltig in den Alltag von Menschen mit Behinderungen zu integrieren. Der Pilotkurs stellte einen wichtigen Schritt in diese Richtung dar, da er den Teilnehmer:innen nicht nur technisches Know-how vermittelte, sondern auch das Bewusstsein für die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Sehbehinderungen stärkte.

Mit solchen innovativen Ansätzen setzt VR4Mobility neue Maßstäbe im Bereich der barrierefreien Mobilität und leistet einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Technologien künftig weiterentwickeln und auch in anderen Bereichen der Inklusion eingesetzt werden können.

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.