Verwaltungspraktikum in der Behindertenanwaltschaft

Information

WIEN: BMASGK, Büro des Behindertenanwaltes, Verwaltungspraktikum für BewerberInnen mit Behinderung mit Option Übernahme, v1 (Studium) oder v2 (Matura), VZ, Frist 30.11.2018

Dienstgeber: Bundesdienststelle (BMASGK/Behindertenanwaltschaft)

Spezielle Zielgruppe

JA: nur für Personen mit Behinderung! Es sind sowohl Personen angesprochen, die bereits eine Einstufung (GdB) haben als auch Personen, die bisher noch keine Einstufung haben. Allerdings sollte im Fall der Aufnahme die Bereitschaft bestehen, einen Feststellungsbescheid zu beantragen.

Die Behindertenanwaltschaft möchte hier bewusst eine breitere Zielgruppe ansprechen:
Daher werden sowohl Personen mit einem abgeschlossenen Studium als auch Personen mit absolvierter Reifeprüfung angesprochen.
Daher werden sowohl Personen mit einer festgestellten Behinderung zur Bewerbung eingeladen als auch Personen, bei denen ebenso eine Behinderung vorliegt, aber noch keine Einstufung (GdB) vorgenommen wurde.

Dienststelle/HP BMASGK

Büro des Behindertenanwaltes, Babenbergerstraße 5/4, 1010 Wien, vgl. www.behindertenanwalt.gv.at

Art der Stelle

Verwaltungspraktikum mit Option zur Übernahme. Seitens der Behindertenanwaltschaft ist man sehr darum bemüht, im Anschluss an das 12-monatige Verwaltungspraktikum eine Übernahme in eine Planstelle zu erreichen.

Stundenausmaß

40 Stunden

Entlohnung

Im Fall eines absolvierten Studiums:
1.-3. Monat: € 1.318,95 brutto
Ab dem 4. Monat: € 2.637,90 brutto (entsprechend der Verwendungsgruppe 1)

Im Fall einer absolvierten Matura:
1.-3. Monat: € 978,10 brutto
Ab dem 4. Monat: € 1.956,20 brutto (entsprechend der Verwendungsgruppe 2)

Arbeitsinhalte

• Beratung und Unterstützung von Menschen mit Behinderungen, die sich aufgrund einer Behinderung diskriminiert fühlen
• Aufbereitung von Sachverhalten, die an den Behindertenanwalt herangetragen werden
• Teilnahme an Schlichtungsverfahren beim Sozialministeriumservice
• Korrespondenz mit KlientInnen des Behindertenanwaltes, anderen Behörden und Organisationen
• Verfassen von Artikeln in Fachzeitschriften
• Inhaltliche Betreuung der Homepage des Behindertenanwaltes
• Inhaltliche Mitwirkung an der Erstellung des jährlichen Tätigkeitsberichts des Behindertenanwaltes
• Vernetzung mit anderen Behörden und Interessenvertretungen
• Unterstützende Tätigkeiten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit

Voraussetzungen

• Ausbildung: Reifeprüfung, vorzugweise abgeschlossenes Hochschulstudium;
• Vorliegen einer Behinderung;
• sehr hohes Maß an sozialer Kompetenz und Teamfähigkeit;
• sehr gute Ausdrucksfähigkeit in Wort und Schrift;
• besonders gute Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit;
• Selbstständigkeit, Gewissenhaftigkeit und Genauigkeit auch unter Zeitdruck;
• Bereitschaft zu hoher inhaltlicher Flexibilität;
• sehr gute EDV-Kenntnisse (Word, Excel, Outlook, Internet)
• österreichische Staatsbürgerschaft oder unbeschränkter Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt
• Besonders erwünscht: Kenntnisse des Behindertenrechts, Erfahrung in der Beratung von Menschen mit Behinderung

Formale Voraussetzung:

• Bereitschaft, im Fall einer Aufnahmeentscheidung einen Feststellungsbescheid beim SMS zu beantragen (sofern er noch nicht vorliegt)

Frist

Bis 30.11.2018

Ansprechpersonen

Fr. AL Mag.a Birgit Lanner (Leiterin des Büros der Behindertenanwaltschaft), Tel. 01/ 71100 862222, Mail BIRGIT.LANNER@SOZIALMINISTERIUM.AT

Bewerbung

Bewerbung per POST: an die Behindertenanwaltschaft, Babenbergerstraße 5/4, 1010 Wien
Per MAIL: BIRGIT.LANNER@SOZIALMINISTERIUM.AT + cc Klemens Knapp-Menzl (klemens.knapp-menzl[at]wienwork[dot]at)

Aufnahmeverfahren

Vorauswahl, Bewerbungsgespräch und eventuell Eignungs-screening/Test
Demo-Link für das Eignungsscreening: https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/moderner_arbeitgeber/start_im_bundesdienst/selbsttest.html

Anmerkungen

Grundsätzlich ist keine Behinderung ausgeschlossen, bitte allerdings hinsichtlich der Tätigkeit zu beachten,
• dass sehr viel Schriftverkehr zu erledigen ist (flüssiges Arbeiten am PC ist wichtig)
• dass Beratungen von KundInnen mündlich durchzuführen sind (tw. persönlich, tw. telefonisch)
• dass Mobilität erforderlich ist, da regelmäßig Dienstreisen zu absolvieren sind
Das Gebäude (SMS) ist barrierefrei.
Selbstverständlich können sich auch Personen bewerben, die für die Bewältigung der genannten Tätigkeiten technische Hilfsmittel einsetzen.
Wichtig ist letztlich, dass die Aufgaben (Schriftverkehr, mündliche Beratung, Dienstreisen etc.) bewältigt werden können.

Rückfragenachweis:

Mag. Klemens Knapp-Menzl
Koordinationsstelle bundessache.at
Tel. 01 / 288 80 - 546
klemens.knapp-menzl[at]wienwork[dot]at