Projekt BlindFaith

Hilfsmittel & neue Technologien

Ziel dieses Projektes: blinden und sehbehinderten Usern den Schutz ihrer Privatsphäre im Internet zu erleichtern

Der Schutz der eigenen Privatsphäre beim Internetsurfen hat stark an Bedeutung gewonnen und Bedenken bezüglich Privatsphäre und Datenschutz steigen. Privacy-Enhancing Technologies, die vermitteln welche versteckten Dienste während dem Surfen im Hintergrund auf private Daten zugreifen, können Nutzerinnen und Nutzern Bewusstsein und Kontrolle geben. Da diese Tools Informationen üblicherweise visuell rückmelden, sind sie für blinde und sehbehinderte Menschen nicht geeignet. Der Schutz der eigenen Privatsphäre während des Internetsurfens muss aber für alle möglich sein.

BlindFaith setzt hier in Form von zwei Zielen an:

  • Die Befähigung von Webentwicklern barrierefreie Tools zu entwickeln, indem konkrete, barrierefreie Interaktionsdesigns und Richtlinien bereitgestellt werden sowie die Entwicklung des Prototyps eines barrierefreien Tracking Blockers.
  • Der Ausbau der Medienkompetenz von blinden und sehbehinderten Usern durch die Bereitstellung von geeignetem Informations- und Schulungsmaterial zum Thema Internet Privacy.

Die Ergebnisse sind frei zugänglich auf der Projektwebseite publiziert und stehen somit kostenlos für Webentwickler und visuell beeinträchtigte User zur Verfügung.

Projektteam: Austrian Institute of Technology in Kooperation mit der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs

BlindFaith wurde im Rahmen des 9. netidee Calls gefördert.

Download: Informationsmaterial Privatsphäre im Internet

Mehr Infos zum Projekt BlindFaith siehe Pressebereich.

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