Im Dialog mit Wien

Dienstag, 11. Juli 2017 - 0:00

„Sag’s Wien“ – die App für Anliegen an die Stadt

Im Zeitalter der Digitalisierung bieten sich neue Kommunikationsmöglichkeiten zwischen Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern an. Die Stadt Wien hat vor Kurzem eine neue App präsentiert, mit der jederzeit von unterwegs ein Anliegen, eine Gefahrenstelle oder eine Störung mit dem Smartphone an die Stadtverwaltung gemeldet werden kann. Mit wenigen Klicks können Meldungen schnell und intuitiv und ohne zwingende Registrierung gesendet werden. Eine Meldung erfolgt ganz einfach – mit oder ohne Foto.

Kategorien

Man kann unter folgenden Kategorien wählen:

  • Ampelanlage,
  • Baustelle,
  • Deckel/Gitter,
  • Grünfläche,
  • öffentliche Beleuchtung,
  • Schlagloch,
  • Straßenschaden,
  • Straßenschild,
  • Verunreinigung.

Im Feld „Beschreibung“ kann eine Notiz hinzugefügt werden; die Standortermittlung zeigt an, wo man sich befindet, auf der Karte kann auch ein anderer Standort gewählt werden. Fertig. Die Meldung kann gesendet werden.

Im Punkt „Meldungen“ in der unteren Menüleiste werden Meldungen anderer User angezeigt, die in unmittelbarer Nähe des eigenen Standorts relevant sind. Meldungen werden in Listen-, Stadtplanansicht oder Detaildarstellung angezeigt. User können andere Meldungen unterstützen oder auf „Folgen“ klicken. Mit einem persönlichen Profil können Meldungen personalisiert werden. Dann kann die App „Sag’s Wien“ auf unterschiedlichen Endgeräten verwendet werden.

„Sag’s Wien“ ist eine sehr nützliche App, die aber für Personen, die Assistierende Technologien (AT) verwenden, leider nicht barrierefrei ist. Mit einer Sprachausgabe ist diese App nicht bedienbar. Die Elemente der Menüleiste sind nicht beschriftet und können nicht angesteuert werden. Die Standortermittlung kann nur in der Stadtplanansicht geändert werden und diese ist auf keinen Fall bedienbar.

Verbesserungen

Wir hoffen, dass bei der nächsten Version von „Sag’s Wien“ die Barrierefreiheit in vollem Umfang gegeben sein wird. Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben das Recht, im Dialog mit ihrer Verwaltung zu sein.