Die „Welt in Bewegung“ entdecken

Dienstag, 1. Oktober 2019 - 10:28

Am Samstag, 28. September 2019 besuchten wir mit 31 unserer Mitglieder die niederösterreichische Landesausstellung „Welt in Bewegung“ in Wiener Neustadt.

Bewegte Welten - gestern, heute, morgen

Nach einer halbstündigen Fahrt mit dem Zug war die Stadtbefestigung Kasematten unser erstes Ziel. Das dort beheimatete Museum „Geschichte der Mobilität“ zeigte uns auf anschauliche Weise die Beziehungen Wiener Neustadts zur Region im Kleinen und zur Welt im Großen. Multimediale Inszenierungen, faszinierende Objekte und außergewöhnliche Biografien begleiten uns auf eine Zeitreise durch gestern, heute und morgen. Im Zentrum der 1-stündigen Führung stand dabei die Frage: „Wie verändert Mobilität unsere Zukunft?“.

16 Personen hören gespannt der Museumsführerin zu. Die Gruppe steht links, die Vortragende rechts. Sie befinden sich in einem Raum aus weißem Stein mit einem Bogen.
Unsere Ausflugsgruppe bei der Führung im Museum.

Kosmos der Stadt – über die Grenzen hinaus

Nach einer ausgiebigen Stärkung im Restaurant „Friedrich 2700“ machten wir uns auf den Weg zum ehemaligen Kloster St. Peter an der Sperr. Das Museum präsentiert den Weg Wiener Neustadts, von der kaiserlichen Residenz zur Industriestadt und zum Innovationsstandort von heute.

Anschließend erkundeten wir noch gemeinsam die Innenstadt und den Marienmarkt, bevor allen Teilnehmern freie Zeit zur Verfügung stand. Einige besuchten die einzigartige Militärakademie, andere genossen einen Spaziergang im Park oder ein Stück Kuchen im Café.

Ein Mann ertastet ein blaues Ausstellungsstück mit verschiedenen Figuren. Er trägt eine Brille und ein weißes T-Shirt.
Ein Mitglied beim Ertasten eines Ausstellungsstücks.

Gelebte Barrierefreiheit

Zufrieden und bereichert traten wir gemeinsam die Rückreise mit dem Zug nach Wien an.
„Bei diesem Ausflug hat uns die durchgehende Barrierefreiheit besonders begeistert.“, schwärmt ein Teilnehmer. Für die Anreise bestellten wir bei den ÖBB eine Einstiegshilfe für den Rollstuhllift. Die Museen und das Restaurant waren komplett barrierefrei ausgestattet. Die verschiedenen Möglichkeiten, die Inhalte in den Museen zu erleben, sind dabei auch noch besonders hervorzuheben. Viele Stationen boten Tafeln in Brailleschrift, Gebärdensprachvideos, Leichter-Lesen-Texte oder ein akustisches Angebot. Zusätzlich konnte man einige Ausstellungsstücke mit dem Tast- oder Geruchssinn entdecken.